Aktuell
6 Millionen Menschen werden von dieser Erhöhung profitieren. Ich freue mich für jeden Einzelnen von Ihnen, dass Sie mehr Geld bekommen. Wir helfen damit Menschen, die trotzt ihrer täglichen Arbeit finanziell nur schwer über die Runden kommen. Im Gegensatz dazu steht das was Friedrich Merz (CDU) diese Woche vorgeschlagen hat. Er will die Solidaritätszuschläge wieder. Es ist sehr bezeichnend, dass die CDU/CSU im Wahlkampf in NRW und in Schleswig-Holstein dies noch versprochen hat und sich heute im Deutschen Bundestag enthält.
Meine Woche begann in Rumänien. Mit einigen meiner Fraktionskolleg*innen aus dem Ausschuss für Arbeit und Soziales war ich von Sonntag bis Dienstag in Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens. Vor Ort führten wir viele Gespräche mit Abgeordneten und Gewerkschaftern, mit dem rumänischen Arbeitsminister, dem deutschen Botschafter, der Chefin der Arbeitsinspektion und Vertretern ziviler Organisationen. Solche Austausche sind sehr wichtig. Es geht nicht darum, Gelder zu verteilen, wie viele immer meinen. In persönlichen Gesprächen lernt man viel voneinander und vor allem, dass man gerade in Zeiten des Krieges zusammenhält. Das Land teilt sich auf über 650 km die Grenze mit der Ukraine. Entsprechend viele Menschen aus dem Kriegsgebiet flohen nach Rumänien.
Als stellvertretende Sprecherin für Arbeit und Soziales pflege ich regelmäßige Kontakte mit Organisationen, die sich jeden Tag für Menschen mit Unterstützungsbedarf einsetzen. Der Einladung zum Parlamentarischen Abend bin ich sehr gerne nachgekommen. Die Lebenshilfe setzt sich seit über 60 Jahren für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Vorsitzende der Lebenshilfe ist unsere ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die mit viel Herzblut für Menschen mit Behinderung kämpft und sich mit ihrer kraftvollen Stimme immer wieder in öffentliche Debatten einmischt.
Rund um den Europatag am 9. Mai besuche ich traditionell Schulklassen, um mit den SchülerInnen über Europa zu sprechen. In dieser Woche war ich gleich an drei Schule zu Gast, nämlich an der Käthe-Dassler-Realschule plus, der IGS Daniel-Theyson in Waldfischbach-Burgalben und der Konrad-Adenauer-Realschule plus in Vinningen. Dabei merke ich immer wieder, wie selbstverständlich für die Jugendlichen Europa heute ist. Dass man beim schnellen Grenzübertritt früher an einer Schranke halt machen musste, ist für die meisten SchülerInnen genauso eine surreale Vorstellung, wie ein Leben ohne Internet