Aktuell
Der Montag begann mit einer Diskussionsrunde zum Thema alternative Arbeitszeitmodelle. Dabei geht es darum, heute schon darüber nachzudenken, welche Arbeitsmodelle es künftig geben wird, mit Blick auf die sich rasant verändernde Arbeitswelt.
Am Dienstag haben wir uns in der Europa-Arbeitsgruppe überwiegend mit dem Referendum Großbritanniens befasst. Seit vielen Wochen beschäftigt uns dieses Thema, denn Großbritannien ist ein wichtiger Partner in der EU. Ein Austritt hat für die gesamte EU Auswirkungen aber ganz besonders für die Briten selbst.
Der zweite Teil der Doppelsitzungswoche stand unter dem Thema eines sozialen Europas. In beiden Ausschüssen haben wir dieses Thema behandelt. In der Arbeitsgruppe Europa am Dienstag kamen sowohl Staatsminister Roth als auch unsere Generalsekretärin Katharina Barley, um über die aktuelle Lage in Europa zu sprechen. Insbesondere das Erstarken nationalistischer Parteien bereitet uns Sorgen, da diese durch falsche Versprechungen und Populismus eine große Gefahr für ein geeintes Europa sind.
Die Sitzungswoche begann diesmal bereits am Sonntag in Brüssel, wo die Europa Arbeitsgruppe eine zweitägige Klausursitzung abhielt. Die Themen reichten vom Weg zu einem sozialen Europa bis zur aktuellen politischen Lage der EU. Die Reise nach Brüssel hat sich gelohnt, denn einmal mehr wurde deutlich, dass Deutschland alleine in der Welt nicht weiterkommt. Die Mitgliedstaaten Europas brauchen einander und Lösungsansätze sind durchaus möglich. Vor Allem aber müssen die Menschen in allen europäischen Ländern den Nutzen Europas spüren. Dafür wollen wir Sozialdemokraten uns einsetzen.