Aktuell
Ein erfreulicher Termin war mein Besuch in der Klasse 3b in der Hermersberger Grundschule. Im Rahmen des bundesweiten „Tages der kleinen Forscher“ durfte ich die Klasse von Stephanie Dauenhauer und ihren Schülerinnen und Schülern besuchen. Weil es bei dem Projekt in diesem Jahr um Wasser geht, sollten die Kinder herausfinden, wie man es anstellt, dass eine Tomate im Wasserglas obenauf schwimmt, anstatt unter zu gehen. Mächtig überrascht war ich von der Pfiffigkeit der kleinen Forscher. Aus dem Sachkunde- und Religionsunterricht wussten sie, dass man im Toten Meer nicht untergeht, weil dort sehr viel Salz im Wasser ist. Das müsste ja dann, so die Hermersberger Kleinforscherinnen und Forscher, auch bei der Tomate im Glas funktionieren. Hat es auch. Für mich war es eine schöne Abwechslung. Gleichzeitig konnte ich mich dabei auch vor Ort überzeugen, wie das in den Schulen mit den Corona-Regeln klapp. O-Ton einer Schülerin: „Eigentlich geht’s ganz gut. Ich freu mich, dass ich wieder in der Schule bin“.
Am Mittwoch hatte ich zur telefonischen Bürgersprechstunde eingeladen. Erneut haben sich dabei viele Menschen aus der Region gemeldet und die inhaltliche Bandbreite der Fragen war enorm. Es ging von Anfragen über Lärmschutz bis hin zu Konjunkturhilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Es freut mich sehr wie gut diese Telefonsprechstunden von den Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden. So ist es möglich, auch über dieses Format mit vielen Menschen in Kontakt zu kommen und ihre Fragen zu beantworten. Deshalb wird es diese Sprechstunden auch weiterhin geben.
Die CDU/CSU/SPD geführte Regierung hat ein umfassendes Konjunkturpaket beschlossen, um unser Land aus der Corona-Krise herauszuführen. Das Hilfspaket ist aus meiner Sicht ein vielschichtiges Paket, das sicher helfen wird, die Konjunktur zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen sowie soziale Härten abzufedern. Es ist gut, dass die Koalition sich einigen konnte. Das zeigt einmal mehr, dass die Regierung handlungsfähig ist. Auf die SPD ist nicht nur Verlass, sondern wir setzen wichtige Akzente und verleihen dem Paket einen deutlichen sozialdemokratischen Anstrich.
Unter den vielen Punkten möchte ich drei besonders hervorheben:
Am kommenden Mittwoch, 10. Juni, biete ich Ihnen ab 10 Uhr eine telefonische Sprechstunde an.
Es wird um vorherige Terminvergabe unter der Telefonnummer 06331 719 32 59 gebeten.
Kontakt:
Telefon: 06331 719 32 59
Anfang der Woche haben einige CDU-Politiker ernsthaft gefordert, den Mindestlohn jetzt zu senken, damit die Wirtschaft durch die Corona-Krise nicht weiter geschwächt wird. Für mich ist diese Forderung ein Unding. Wer den Mindestlohn kürzt, der sorgt dafür, dass letztendlich durch Aufstockung der Staat mehr Kosten tragen muss. Der sorgt dafür, dass die Menschen weniger Geld haben, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Der sorgt damit dafür, dass die Wirtschaft weiter geschwächt wird, weil die Menschen weniger Geld zum Ausgeben haben. Auf lange Sicht sorgt, wer das fordert, für mehr Altersarmut. Für mich und meine Kolleginnen und Kollegen aus der Bundestagsfraktion ist dieser Vorstoß nicht akzeptabel. Im Gegenteil: Ich fordere einen Mindestlohn von 12 Euro die Stunde. Die Krise trifft die Menschen hart genug. Deshalb ist es für mich nicht nachvollziehbar, wie einige auf die Idee kommen können, hier noch Öl ins Feuer zu gießen. Die Krise zu meistern bedeutet für mich und die SPD vor allem: Wir wollen, können und werden sie auf soziale Weise meistern. Und dazu gehört auch ein anständiger Mindestlohn.