Betriebsbesuch bei der Firma Tadano in Zweibrücken

Aktuell

Bei einem Betriebsbesuch mit Vertretern der Firma Tadano in Zweibrücken ging es um wichtige Themen wie Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Qualifizierung und zukunftssichere Arbeitsplätze. Mit dabei in unserer Besucherdelegation waren der Zweibrücker Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza, Prof. Konrad Wolf, Staatsminister a. D. sowie der Landtagsabgeordnete Alexander Fuhr.

Damit waren neben Bundes- Landes- und Kommunaler Ebene auch die Wissenschaft und Wirtschaft vertreten. Selbstverständlich stehen wir auch im Dialog mit dem Betriebsratsvorsitzenden Eduard Glass und den Betriebsratsmitgliedern. Ich habe viele wichtige Informationen erhalten, die ich gerne in meine Berliner Arbeit mit einbringen will. Ich hoffe es gibt noch viele Möglichkeiten für einen Austausch in diesem Format. Ich danke allen Teilnehmenden, dass sie meiner Einladung nachgekommen sind und der Unternehmensführung von Tadano für den herzlichen Empfang.

Sichere Arbeitsplätze für unsere Region
An meinen Infoständen und bei meinen Haustürbesuchen konnte ich mit vielen Menschen ins Gespräch kommen. Die Menschen beschäftigt überwiegend, wie entwickelt sich mein Arbeitsplatz in Zukunft, wie sicher ist mein Arbeitsplatz, wie steht es um meine Rente. Dabei stelle ich auch fest: Die meisten wollen, dass die notwendigen Maßnahmen zur Klimarettung angepackt werden, aber gleichzeitig sorgen sich viele Menschen, ob dies einhergeht mit höheren Spritpreisen und Heizkosten und höheren Mieten bzw. Nebenkosten und ob das für jeden Geldbeutel erschwinglich ist. Das zeigt mir einmal mehr, dass unser Plan, die Unternehmen bei den anstehenden Prozessen eng zu begleiten, richtig ist. Das gibt die Sicherheit, dass der Staat die Entwicklung nicht dem Markt überlässt, sondern lenkend einwirkt, mit dem Ziel Arbeitsplätze zu erhalten und neue Ideen und Innovationen zu fördern, damit neue Arbeitsplätze entstehen. Was die Rentenfrage betrifft, werde ich mich, sofern mich die Leute weiterhin als Abgeordnete nach Berlin schicken, mit all meiner Kraft dafür einsetzen, dass das Renteneinstiegsalter für Beschäftigte nicht erhöht wird. Das halte ich für Menschen, die ihr Leben lang gearbeitet haben, für nicht zumutbar.

Schwierige Lage in Afghanistan
Dass wir uns nicht abschotten können und auch die Ereignisse in fernen Ländern unseren Alltag beeinflussen können, ist uns diese Woche wieder einmal klar geworden durch die Ereignisse in Afghanistan. Über 20 Jahre hat unsere Bundeswehr vor Ort mitgewirkt, um das Leben der Menschen in Afghanistan sicherer zu machen. Ihre Menschenrechte zu schützen und die Armee zu befähigen, sich und ihr Land gegen Übergriffe der Taliban zu verteidigen. Es hat mich tief erschüttert, dass dieses Terrorregime innerhalb kürzester Zeit die Macht wieder an sich gerissen hat und viele Menschen aus Angst vor Folter und Repressalien durch dieses Regime aus ihrer Heimat fliehen. Warum die Nachrichtendienste nicht rechtzeitig die Gefahr durch die Taliban erkannten, wird aufzuarbeiten sein. Genauso, warum die Armee so schnell gegen die Taliban die Waffen gestreckt hat. Auch aus unserer Region waren viele Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan im Einsatz. Jungen Menschen haben diesen Einsatz sogar mit ihrem Leben bezahlt. Das darf nicht umsonst gewesen sein. Es wird genau aufzuarbeiten sein, wo die Fehler gemacht wurden und was falsch lief. In der Diskussion um die Rettung der Ortskräfte, welche die Bundeswehr bei ihrer Arbeit unterstützt haben, musste ich spontan an eine Diskussion mit Innenminister Seehofer im Deutschen Bundestag denken. Wir konnten ihm von der SPD-Fraktion Vorwürfe nicht ersparen, da der Innenminister sich geweigert hat die Ortskräfte aus Afghanistan herauszuholen und bei uns aufzunehmen. Auch solche Vorgänge müssen aufgearbeitet werden.

Olaf Scholz ist der richtige Kanzler für unser Land
Bei all den vielen Gesprächen, die ich in dieser Woche im Rahmen meiner Wahlkampf- und Sommertour mit den Leuten vor Ort führen durfte, ist mir einmal mehr vor Augen geführt worden, wie wichtig es ist, für die Menschen in unserem Land, dass Olaf Scholz unser Bundeskanzler wird. Wir stehen vor großen Herausforderungen, aber keinen unlösbaren Aufgaben. Wir als SPD kämpfen dafür, dass wir den Wandel hin zur Digitalisierung, hin zur klimaneutralen Energiegewinnung und einer anderen klimaschützenden Lebensweise erfolgreich gestalten, aber so, dass möglichst viele Menschen daraus auch für sich neue Chancen nutzen können. Das wird uns Geld kosten und die Kosten dieser Veränderungsprozesse dürfen auf keinen Fall zu Lasten sozialer Einschnitte gehen oder zu Lasten der Normalverdienenden und der Familien. Dafür müssen diejenigen die sehr, sehr viel haben, mehr geben als der Rest der Gesellschaft. Je stärker der Zuspruch für die SPD und Olaf Scholz wird, desto mehr von unseren Vorstellungen können wir umbauen. Olaf Scholz ist der richtige Mann für unser Land, um diese Veränderungsprozesse mit all seiner Erfahrung voranzubringen.
Für diese Überzeugung werde ich eintreten bis zum 26. September. Ich lade Sie herzlich ein, kommen Sie gerne mit mir darüber ins Gespräch.


Ihre
Angelika Glöckner