Seehofer muss die Grenzen öffnen – Grundrente muss kommen – Unser Einsatz muss sich lohnen

Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser, noch immer sind die Grenzen zu unseren europäischen Nachbarn geschlossen, es wird kontrolliert und auf beiden Seiten der Schlagbäume wächst die Unzufriedenheit. Gemeinsam mit SPD-Abgeordneten der Grenzregionen habe ich daher einen Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer geschrieben, um diese unhaltbaren Zustände endlich wieder aufzuheben. Auch mit Vorstandskolleginnen und -Kollegen der Deutsch-Französische Parlamentarier-Versammlung haben wir einen Appell an den CSU-Minister verfasst. Wir alle wollen unser Europa wieder frei erleben können und zu Schengen zurückkehren.

Nach wochenlanger Blockade unseres Koalitionspartners ist es nun endlich gelungen, dass die Grundrente nächste Woche zur ersten Lesung in den Bundestag kommt.  In der CDU/CSU gibt es immer noch Widerstand. Doch davon lassen wir uns nicht entmutigen. Die Grundrente muss und wird 2021 kommen. Da nehmen wir unseren Koalitionspartner beim Wort.

Die Pandemie betrifft alle gesellschaftlichen Schichten und viele haben Sorge um ihre wirtschaftliche Zukunft. Die Bundestagsabgeordneten haben deshalb einstimmig entschieden, dass es 2020 keine Diätenerhöhung geben wird.

Nun zu den Lockerungen im Umgang mit Corona: Die neuen Schritte sind gut für Wirtschaft – beispielhaft sei hier die Gastronomie genannt, die nun wieder schrittweise öffnen kann. Das ist wichtig. Wir alle freuen uns über die Lockerungen, die dank der Disziplin, der Solidarität und der gemeinsamen Anstrengung von allen Bürgerinnen und Bürgern jetzt möglich sind. Trotzdem gilt weiterhin: Abstand halten und die Hygieneregeln beachten. Vor allem Masken aufsetzen und Händewaschen, damit sich unser Einsatz und diszipliniertes Verhalten der letzten Wochen lohnen.

Mein Appell: Bleiben Sie auch weiterhin auf Abstand. Verfallen Sie nicht dem Trugschluss, dass nun alles in Ordnung sei. Noch immer gibt es keine Medikamente und keinen Impfstoff. Bis diese gefunden und einsatzfähig sind, müssen wir gegenseitig auf uns aufpassen. Dank der Lockerungen fällt dies vielleicht jetzt ein bisschen leichter.

Bleiben Sie gesund

Ihre Angelika Glöckner