Angelika Glöckner mit dem Stipendiaten Louis MorjeuDie SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Glöckner schickt in diesem Jahr Louis Morjeu aus Ruppertsweiler als Jugendbotschafter nach Amerika. Der Schüler des Pirmasenser Immanuel-Kant-Gymnasiums geht damit voraussichtlich ab August für ein Jahr nach Amerika, wo er bei einer amerikanischen Gastfamilie leben und eine Highschool besuchen wird. Die frohe Botschaft hat die Abgeordnete dem 16-jährigen und seinen Eltern in Ruppertsweiler überbracht.
„Ich bin sehr gespannt auf das Leben in Amerika und freue mich darauf viele neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln“, sagt Louis und bestätigt, dass er das alles noch gar nicht wirklich realisiert hat. In welchen Bundesstaat es für den Schüler geht und bei welcher Gastfamilie er untergebracht wird, entscheidet sich voraussichtlich bis Ende Juli.
„Das Parlamentarische Patenschaftsprogramm (PPP) ist ein wichtiges Programm, um jungen Menschen aus beiden Ländern einen Austausch zu ermöglichen und so die Kultur des jeweils anderen Landes besser kennenzulernen. Daneben wird auch die englische Sprache verbessert. Häufig entstehen durch diese Austausche umfassende Netzwerke und persönliche Verbindungen zwischen jungen Menschen in den USA und in Deutschland,“ weiß Glöckner, die in dieser Wahlperiode bereits zum 4. Mal einen Jugendbotschafter für dieses Austausch-Programm ausgewählt hat.
Besonders interessiert Louis die Kultur in Amerika. „Ich sehe mich aber auch als Botschafter für Deutschland, will den Leuten da erklären, wie Dinge bei uns laufen und welche Ansichten wir haben“, so Louis. „Das ist eine wichtige Aufgabe, eines Jugendbotschafters. Ich bin mir sicher, dass Louis die junge Generation unseres Landes sehr gut vertreten wird.“, ergänzt Glöckner.
Die PPP-Stipendien sind Vollstipendien, die den kompletten Kostenbeitrag für das Austauschjahr abdecken – inklusive Reise, Versicherung, Organisation und Betreuung. „Ich kann nur alle jungen Leute ermutigen, sich um diese Möglichkeit zu bewerben. Ein Jahr im Ausland ist persönlich ungemein bereichernd und ganz nebenbei erlernt man die Sprache auf einem Level, dass nur durch Unterricht allein nie erreicht werden kann“, so Glöckner, die bereits mehrere Schülerinnen und Schüler während ihres Aufenthalts in den USA begleitet hat .