
Wie die SPD-Politikerin mitteilt, habe sie sich in Berlin stark gemacht für die rasche Verabschiedung des Gesetzes durch den Bundestag.

Wie die SPD-Politikerin mitteilt, habe sie sich in Berlin stark gemacht für die rasche Verabschiedung des Gesetzes durch den Bundestag.
Glöckner hat die Sitzungspause des Bundestages im Sommer genutzt, um sich mit Betriebsinhabern aus Industrie- und Handwerk zu unterhalten. „Neben dem Fachkräftemangel, ist der hohe Bürokratieaufwand das wichtigste Thema für die Betriebe,“ so die Abgeordnete. Betriebsinhaber wollen weniger Schrift- und Verwaltungsaufgaben und stattdessen mehr Zeit für ihr eigentliches Geschäft. Glöckner hält dies für absolut nachvollziehbar und hat versprochen sich in Berlin für rasche Regelungen einzusetzen. „Mit dem nun beschlossenen Bürokratieentlastungsgesetz IV wird es vor allem auch im Hotel- und Gaststättengewerbe zu Entlastungen kommen, freut sich die Abgeordnete, die auch stellvertretendes Mitglied im Tourismusausschuss des Bundestages ist.
In den Hotels wird für inländische Gäste die Hotelmeldepflicht entfallen. Bei jährlich 129 Millionen Übernachtungen deutschlandweit verringert sich demnach der Zeitaufwand. Für Urlauber und Reisende wird durch schnelleres Einchecken eine Zeitersparnis von rund drei Millionen Stunden erwartet. Für die Betriebe selbst wird durch weniger Bürokratie und Zeitaufwand eine finanzielle Entlastung von rund 62 Mio. Euro erwartet.
Glöckner ist sich sicher, dass dadurch auch örtliche Hotels und Jugendherbergen entlastet werden und sieht einen ersten Teilerfolg aus ihren vielen Gesprächen im Sommer.