Aus dem Programm „Demokratie lernen, stärken, leben“, wie der Fördertopf des Bürgerfonds offiziell heißt, können bis zu 50 000 Euro für grenzüberschreitende Projekte gefördert werden. „Der Bürgerfonds zeigt sich wachsender Beliebtheit, weil die Beantragung der Mittel mit relativ geringem Aufwand möglich ist und neben Kommunen und Vereinen auch viele private Initiativen profitieren können,“ erläutert Glöckner, die als Vorstandsmitglied der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung diesen Fördertopf mit aus der Taufe gehoben hat.
Fördermittel beantragen können alle, die grenzüberschreitend sich engagieren oder sich mit einer Partnerorganisation einmal ausprobieren wollen. Deutsch-französische Vorerfahrung oder Französischkenntnisse sind keine Voraussetzung – im Gegenteil: Wer Interesse hat, kann sich z. B. mit lokalen Akteur*innen zusammenschließen und gemeinsam ein Projekt auf die Beine stellen. Das kann die gemeinsame Pflege von deutsch-französischen Wanderwegen oder eine gemeinsame Aktion von deutschen oder französischen Sprachkursen auf beiden Seiten, gemeinsame Wanderungen oder vieles mehr sein. Wichtig ist, dass der grenzüberschreitende Austausch befördert wird und die Projekte gemeinsam mit einer Partnerorganisation in Frankreich ausgetragen werden,“ so die SPD-Abgeordnete.
Förderfähige Organisationen sind etwa Vereine, (Städte-)Partnerschaftsvereine, gGmbHs, Stiftungen, Gebietskörperschaften, Bürgerinitiativen und informelle Gruppen (ab drei Personen), wissenschaftliche Institute sowie Bildungs- und Ausbildungszentren.
Die Projekte müssen zwischen Februar und Dezember 2026 stattfinden und der Antrag sollte mindestens 6 Wochen vor Beginn des Projektes erfolgen.
Weitere Infos gibt es unter:
https://www.buergerfonds.eu/projektausschreibung-demokratie-2025-202
Dort ist auch ein Link zur Online-Infostunde am Montag, 27. April 2026, von 12.30 - 13.30 Uhr zu finden.