Am Montag durfte ich mich wieder über eine Besuchergruppe aus dem Wahlkreis freuen. Im Berliner Reichstag haben wir tolle Gespräche geführt und anschließend ging es auf die Kuppel zum gemeinsamen Foto.
Dienstagfrüh diskutierte meine rheinland-pfälzische Landesgruppe mit Arbeitgebervertretern über die Themen Mutterschutz, Lohngerechtigkeit, CETA und vielem mehr.
Der Austausch mit allen Seiten, also auch mit Arbeitgebern, ist für mich sehr wichtig. Dabie werden unterschiedliche Meinungen hervorgehoben aber auch gegenseitiges Verständnis füreinander und gemeinsame Positionen wahrscheinlicher. Mittags ging es zur Arbeitsgruppe Europa, bevor wir eine Sondersitzung des Menschenrechtsausschusses mit Haushaltsthemen hatten. Direkt im Anschluss fand unsere Fraktionssitzung statt. Danach habe ich mich mit Herrn Sven Böling vom THW-Ortsverband Pirmasens getroffen habe. Jedes Jahr veranstaltet das THW einen parlamentarischen Abend, wo wir Abgeordneten die Möglichkeit bekommen uns die unverzichtbare Arbeit des Katastrophenschutzes näher bringen zu lassen und mit vielen Vertretern ins Gespräch zu kommen.
Am Mittwoch hatte ich einen Termin mit den anderen zwei Berichterstattern für soziale Themen im EU Ausschuss. Gemeinsam wollen wir die sozialen Themen in Europa wieder stärker in den Vordergrund rücken. Im EU Ausschuss war am Nachmittag der Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Herrn Dr. Draghi, zu Gast. Er hat uns die Geldpolitik der EZB erläutert und sich den teilweise kritischen Fragen zur Niedrigzinspolitik der Abgeordneten gestellt. Später nahm ich an der öffentlichen Anhörung des Menschenrechtsausschusses teil. Dabei ging es um die Situation von Menschenrechtsverteidigern weltweit – also Menschen die sich für Menschenrechte einsetzen. Ich finde es erschreckend, wie z.B. Gewerkschafter, die sich für faire Arbeitsbedingungen einsetzen, immer häufiger selbst ins Visier von kritischen Regimen geraten und teilweise ins Gefängnis kommen, gefoltert werden oder sogar getötet werden. Deshalb ist es mir wichtig, dass deutsche Parlamentarier hier versuchen zu helfen.
Gleich am Donnerstagmorgen nahm ich an einem Arbeitsfrühstück der Menschenrechtsbeauftragten der Bundesregierung, Bärbel Kofler, teil. Sie schilderte uns die aktuellen Entwicklungen der Menschenrechte weltweit. Mittags fand ein Meinungsaustausch mit französischen Parlamentskolleginnen und -kollegen statt. Im Mittelpunkt stand die Weiterentwicklung der Europäischen Union. Nachmittags ging es ins Plenum mit den namentlichen Abstimmungen. Abends besuchte ich eine Veranstaltung mit Kommunikationsexperten, die beleuchteten, wie wichtig es ist, dass Politiker sich den Menschen gegenüber verständlich ausdrücken. Das fand ich sehr spannend, denn es hilft mir meine eigene Arbeit auch immer wieder kritisch zu reflektieren.
Freitags erledigte ich abschließend Büroarbeiten, bevor es mit dem Flieger wieder zurück nach Saarbrücken ging.