Glöckner setzt sich für die Soldaten der Niederauerbach Kaserne Zweibrücken ein

Veröffentlicht am 19.05.2025 in Pressemitteilung

Angelika Glöckner mit Joe Weingarten in der Niederauerbachkaserne.

Seit meinem Einzug in den Bundestag im November 2014 habe ich die Niederauerbachkaserne regelmäßig besucht. Insgesamt war ich sieben Mal vor Ort. Auch telefonische Austausche fanden statt. So konnte ich mir regelmäßig ein Bild machen von den Entwicklungen in der Kaserne. 

Coronabedingt gab es eine Zwangspause. Die Besuche waren geprägt durch Rundgänge, Gespräche mit den Kommandoführenden, sowie Soldatinnen und Soldaten. Die Presse wurde über meine Besuche regelmäßig eingeladen und informiert.  

Bis heute zeigt sich, dass in der Niederauerbach-Kaserne an vielen Ecken Handlungsbedarf besteht. Sehr beschäftigt hat mich als Bundestagsabgeordnete der Schimmelbefall der Truppenküche. Anlässlich eines Kasernenbesuchs habe ich erfahren, dass die Küche seit 2016 wegen Schimmelbefalls geschlossen war. Das Essen musste aus Lebach angeliefert und  in Zweibrücken erhitzt werden, was bei den Soldat/innen für Unmut sorgte.

Als sich der Bau einer versprochenen Interimsküche für die Soldat/innen in die Länge zog, versprach ich Abhilfe und wandte mich in Berlin an die im Mai 2020 neu ins Amt eingeführte Wehrbeauftragte Dr. Eva Högl. Kurz nach ihrem Amtsantritt hat Eva Högl die Niederauerbach-Kaserne besucht und auch dem Zweibrücker OB einen Besuch abgestattet. Der Kasernenzustand wurde mit hoher Priorität in den Bericht der Wehrbeauftragten aufgenommen.

In einer Resolution des Zweibrücker Oberbürgermeisters, die alle Fraktionen im Stadtrat mitgetragen haben, wandte sich der OB direkt an das Verteidigungsministerium, um auf die mangelhaften Zustände hinzuweisen und den hohen Handlungsbedarf anzuzeigen.

Dann endlich im Frühjahr 2021 kam die positive Nachricht, dass der Bund 5 Millionen gibt für die Zweibrücker Truppenküche. Damit stand im März 2021 die Finanzierung und das Vergabeverfahren kam ins Laufen.

Seit 2022 steht die als Ersatz angekündigte Interimsküche. Im selben Jahr habe ich mir vor Ort ein Bild gemacht mit meinem damaligen Fraktionskollegen und Verteidigungsexperten Dr. Joe Weingarten. Bei diesem Besuch standen auch die Duschen im Fokus und im Nachgang wurde ein entsprechendes Schreiben an das Ministerium gefasst. Die damalige Antwort des Ministeriums an mich lautete: „ Vor allem die Mängel im Duschbereich des Gebäudes A2 und der Bodeneinlauf vor der Halle 3 sollen zügig abgestellt werden“…

Im letzten Sommer war ich erneut in der Kaserne, in Begleitung mit dem Zweibrücker Oberbürgermeister Dr. Marold Wosnitza. Besichtigt wurden unter anderem Unterkünfte der Soldatinnen und Soldaten. Die Räume sehr beengt und wenig einladend für die jungen Leute. Der Oberbürgermeister hat noch vor Ort erste Maßnahmen in die Wege geleitet, um Lösungen für Unterkünfte außerhalb der Kaserne zu finden. So konnte schnell eine erste Entlastungssituation herbeigeführt werden. In Berlin habe ich darüber unserem Verteidigungsminister Boris Pistorius berichtet und er hat mir zugesagt, dass er die Niederauerbach Kaserne besuchen wird. Wegen der vorgezogenen Bundestagswahl  hat dies zeitlich nicht mehr funktioniert.

Im Bundestag habe ich am 18.03. dem Sondervermögen Verteidigung in Höhe von 500 Milliarden zugestimmt und damit meinen Beitrag geleistet für mehr Investitionen in unsere Bundeswehr und Verteidigung. Natürlich tue ich dies auch in der Absicht, dass dies für die Niederauerbach-Kaserne und die Ausrüstung bzw. Ausstattung der Soldatinnen und Soldaten positive Auswirkungen hat.

„Ich stehe weiter mit dem Verteidigungsminister und den Verantwortlichen in Kontakt und werde auf jeden Fall an den Themen dranbleiben und meine Netzwerke zu Gunsten der Fallschirmjäger in Zweibrücken nutzen“.

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