Energiewende gewinnt weiter an Tempo

Veröffentlicht am 24.08.2026 in Pressemitteilung

Wie die SPD-Bundestagsabgeordnete Angelika Glöckner mitteilt, sind im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 68,5 Millionen Euro an Bundesfördermitteln durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in die Region geflossen. Nach Rekordförderungen im Vorjahr, deuten sich für 2026 erneut hohe Bundesförderungen an.


Insgesamt wurden laut KfW im ersten Halbjahr 2026 68,5 Mio. Euro für den Wahlkreis Pirmasens bewilligt, nachdem 2025 bereits 136,6 Mio. Euro an Zuschüssen in die Region geflossen sind. Am meisten profitierten private Haushalte mit insgesamt 49,2 Millionen Euro. Gefolgt von Zuschüssen für Unternehmensinvestitionen westpfälzischer Unternehmen in Höhe von 191 Millionen Euro.

Auf großes Interesse stieß die Bundesförderung effiziente Gebäude einschließlich Heizungsförderung für Wärmepumpen bei privaten Wohnungs- und Hauseigentümern. So wurden im Landkreis Südwestpfalz etwa 570 Maßnahmen für mehr Energieeffizienz und Wärmepumpen mit insgesamt 10,6 Mio. Euro gefördert. Im benachbarten Landkreis Kaiserslautern belief sich die Förderung gar auf 19,1 Mio. Euro für 620 Maßnahmen. Ein ähnlicher Trend, zeichnet sich auch in den kreisfreien Städten Pirmasens und Zweibrücken ab, wo die Förderung in Pirmasens 1,6 Mio. bzw. 1,9 Mio. Euro in Zweibrücken betrug. Dass die Förderquote im Stadtumland höher ist als in den beiden kreisfreien Städten, liegt nach Glöckners Auffassung vor allem daran, dass die Eigentumsquote im Landkreis Südwestpfalz mit 72,6 Prozent und im Landkreis Kaiserslautern mit rund 60 Prozent überdurchschnittlich hoch ist. Im Vergleich dazu liegt die Eigentumsquote in Pirmasens bei knapp 39 Prozent bzw. in Zweibrücken bei 48 Prozent.


„In Zeiten geopolitischer Spannungen und spürbarer Klimaveränderungen durch ausgetrocknete Flüsse und gestörte Lieferketten sehen wir alle, wie schnell die Preise für Gas und Öl ansteigen können. Viele Wohnungs- und Hauseigentümer wollen sich bewusst unabhängiger machen von solch unkalkulierbaren Kostenrisiken bei fossilen Brennstoffen und steigen um auf regenerative Heizungsmethoden. Damit gewinnt die Energiewende insgesamt weiter an Tempo,“ ist sich Glöckner sicher.


Die SPD-Politikerin, die auch Mitglied im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung ist, zeigt sich überzeugt, dass durch die Bundesförderung entscheidende Anreize für solche Investitionen gesetzt werden und hat sich deshalb für die Fortsetzung dieser Fördermaßnahmen eingesetzt. „Damit auch Mieterinnen und Mieter künftig günstiger heizen können, ist es wichtig, dass künftig auch Vermieter ihre Mietwohnungen energieeffizient und unabhängig von fossilen Heizmethoden ausstatten,“ betont die Abgeordnete.

 

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