Wie die Bundestagsabgeordnete Angelika Glöckner mitteilt, stimmt der Bund nun der vom Land favorisierten Vorzugsvariante, dem vierstreifigen Ausbau der B10 auf der bestehenden Trasse zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein zu.
Nach der jetzt erfolgten Bestätigung des Bundes kann das Land nun die nächste Planungsstufe, den sogenannten Vorentwurf, einleiten. In dieser Phase wird die gewählte Trassenführung gegenüber der Vorplanung weiter konkretisiert und technisch vertieft ausgearbeitet. Der Vorentwurf bildet zugleich die wesentliche Grundlage für das anschließende Planfeststellungsverfahren und somit den nächsten entscheidenden Schritt für den Lückenschluss der B10.
Angelika Glöckner, die sich seit vielen Jahren für den Ausbau der B10 einsetzt und sich hierzu immer wieder an den damaligen Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing sowie an die rheinland-pfälzische Verkehrsministerin Daniela Schmitt und zuletzt am 09.Oktober 2025 an Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder gewandt hat, freut sich über diesen Schritt und spricht von einem wichtigen Meilenstein für die Südwestpfalz und die gesamte Region.
„Der Ausbau der B10 ist weit mehr als ein Straßenbauprojekt. Die Bundesstraße ist die wichtigste Verkehrsachse der Südwestpfalz und verbindet die Region mit den Wirtschaftsräumen entlang der A8, A62 und A65, die täglich von tausenden Pendlerinnen und Pendlern genutzt wird. Gleichzeitig ist sie unverzichtbar für unsere regionalen Betriebe und Unternehmen,“ so Glöckner.
Jetzt gilt es, ohne weitere Verzögerungen die nächsten Planungsschritte durch das Land einzuleiten und umzusetzen, damit mit dem Ausbau zügig begonnen werden kann, erklärt Glöckner. „Die Menschen und die Unternehmen haben lange genug gewartet. Ich habe in den vergangenen Jahren nicht lockergelassen, weil ich überzeugt bin: Eine starke Region braucht eine bestmöglich ausgebaute Verkehrsinfrastruktur. Jetzt müssen den Worten Taten folgen,“ fordert die SPD-Politikerin abschließend.