Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe


(c) Deutscher Bundestag - Achim Melde

Außerdem gehöre ich dem Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe an. Die 15 anderen Mitglieder des Ausschusses und ich bearbeiten dabei das breite Themenfeld der Menschenrechte und der Menschenwürde. Neben der Überwachung und Korrektur von Verletzungen dieser fundamentalen Rechte im Inland beschäftigt sich der Ausschuss vornehmlich mit der Beobachtung der Menschenrechtssituation im Ausland.

Der Ausschuss ist aber ebenso Verantwortlich für die Verringerung menschlichen Leids durch humanitäre Hilfe in Krisen- und Notfallsituationen sowie Katastrophenszenarien. Hier arbeiten die Ausschussmitglieder eng mit dem für humanitäre Hilfe zuständigen Auswärtigen Amt und mit zahlreichen Nichtregierungsorganisationen zusammen, um Hilfen in diesem wichtigen Feld zu organisieren und zu koordinieren.  

Zusätzlich wirkt der Ausschuss bei der Ausgestaltung von Instrumenten zum Schutz von Menschenrechten auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene mit, beispielsweise im UN-Menschenrechtsrat in Genf und dem Europarat in Straßburg.  

Die Arbeit in diesem Ausschuss macht es besonders notwendig, mich mit vielen Vertretern verschiedener Organisationen, Vereine und Stiftungen zu treffen, die mir als wichtige Informationsquelle über den Stand der Menschenrechte in weit entfernten Regionen dienen.

 


Außen- und Sicherheitspolitischer Dialog, China

In diesem Ausschuss bin ich für die SPD-Bundestags- fraktion Berichterstatterin über menschenrechtliche Fragen innerhalb der Europäische Union, für China und Tibet sowie die Staaten Südostasiens (ASEAN Staaten).

 

Weitere Informationen zur Arbeit des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe finden Sie hier: https://www.bundestag.de/humanitaerehilfe

 


(c) Deutscher Bundestag - Achim Melde

In der Ausschussarbeit habe ich häufig die Gelegenheit mit Menschenrechtsanwälten, Nicht-Regierungsorganisationen und Aktivisten ins Gespräch zu kommen. Wie beispielsweise beim Treffen mit den Vizepräsidenten des Weltkongresses der Uiguren, einer Minderheit in China, Asgar Can, (2.v.li), und Ümit Hamit, (3.v.li), und ihrer Delegation, im Bundestag. 

 


(c) Christian P. Stadtfeld

Die beeindruckendste Begegnung bisher, fand am 13. Juli 2015 statt, als der Dalai Lama, das geistliche Oberhaupt der Tibeter mich und meinen Kollegen Michael Brand (CDU) aus dem Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des Bundestages zu einer Audienz im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden empfing.

 


(c) Christian P. Stadtfeld

Als Andenken nahm ich den traditionellen Begrüßungsschal aus weißer Seide mit, den der Dalai Lama mir beim Treffen um die Schultern gelegt hat. Besonders gefreut habe ich mich auch darüber, dass der Dalai Lama es sich nicht nehmen ließ mir noch eine persönliche Widmung in seine Autobiographie zu schreiben.